Er gehörte in der Modeszene zu den ganz Großen: Hubert de Givenchy. Der Modeschöpfer, der nicht nur Jackie Kennedy und Audrey Hepburn einkleidete, sondern auch die Mode der 50er und 60er Jahre stark prägte, starb im Alter von 91 Jahren.
Der Erfolg des gebürtigen Franzosen beruhte seinen eigenen Angaben zufolge auf der Disziplin, die er innerhalb seiner protestantischen Familie erlernte. Mit nur 24 Jahren gründete de Givenchy sein eigenes Modehaus. Die Entwürfe des Modeschöpfers hatten großen Einfluss auf die Modewelt. So prägte er nicht nur die Cocktailkleid-Mode mit einem legendären roten Kleid aus Satin, er kreierte auch mit dem Etuikleid, dem Trichterkragen sowie der weißen Bluse einen Modetrend.
Zum Ende seiner Modeschauen trat der Designer stets auf die Bühne – in einem weißen Arbeitsmantel. Als Vorbild fungierte für ihn stets Cristóbal Balenciaga. Der spanische Modedesigner, für de Givenchy Idol und Mentor zugleich, unterstützte ihn beim Ausbau seines Ateliers zu der Marke, aus der später der weltberühmte Mode- und Kosmetikkonzern „Givenchy“ wurde. Ende 1995 zog sich der Modeschöpfer mit einer spektakulären Modenschau aus dem Geschäft zurück.
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De Givenchy gilt als der Couturier, der sich durch seine schlichten Modelle zu einer der herausragendsten Persönlichkeiten der Haute Couture etabliert hat und der für die Pariser Eleganz steht wie kaum ein anderer. Hubert de Givenchy, dessen zeitlose Entwürfe als Ideal für die selbstständige und moderne Frau standen, machte die Branche 1952 mit seiner ersten eigenen Kollektion, die überwiegend aus kombinierten Zweiteilern bestand, erstmals auch sich aufmerksam.
Der spätere Mode-Guru, der seine Entwürfe stets an der Beschaffenheit des jeweiligen Materials ausrichtete, setzte zu Beginn seiner Karriere auf preiswerte Baumwollstoffe – mit vollem Erfolg. Auch für seine Abendroben aus Leinen sowie die figurbetonten Kleider aus Jersey wurde de Givenchy gefeiert. Der Modeschöpfer kreierte nicht nur grazile Samtbustiers, sondern auch den weltberühmten „Ballonmantel“. Seine Entwürfe zählen damit eindeutig zu den ewigen Modeklassikern unserer Zeit. Ob die zeitlosen Kreationen sich auch in den Modetrends 2018 wiederfinden – schauen Sie selbst!
Ein Kleid? Laut de Givenchy sei es stets dazu da, eine Frau zu verschönern – nicht, um sie zu verkleiden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass vor allem viele Stars die Arbeit des Franzosen schätzten. Neben Marlene Dietrich, Grace Kelly und Elizabeth Taylor sind zwei Namen eng mit dem von de Givenchy verbunden:
Hubert de Givenchy – Kein Name steht so sehr für teure Stoffe und eine feminine Silhouette. Der französiche Modeschöpfer machte nicht nur Audrey Hepburn zur Stilikone, seine Kreationen brachten zweifelsohne eine neue Eleganz in die Modewelt. Chapeau, Meister der vornehmen Zurückhaltung!
Titelbild: ©istock.com – tupungato
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